RURALIA

RURALIA

Die Jean-Marie- Pesez-Tagungen zur Archäologie des ländlichen Mittelalters

Ruralia ist ein internationaler Verband von Archäologen, die über ländliche mittelalterliche Besiedlung und Wirtschaft arbeiten. Ruralia bietet ein Forum für die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern aus fast allen europäischen Ländern. Der Verband fördert den Gedankenaustausch über aktuelle Fragestellungen im Rahmen der ländlichen Archäologie sowie Vergleichsstudien. Ein besonderes Anliegen ist es zudem, die Ergebnisse archäologischer einschlägiger Forschungen anderen Disziplinen zugänglich zu machen.

Um Entwicklungen über längere Zeiträume hin verfolgen zu können, beschränkt sich Ruralia nicht nur auf das frühe bis hohe Mittelalter, sondern auf den Zeitraum von ca. 500-1700 n. Chr.

Zentral in der Arbeit von Ruralia stehen Tagungen, die alle zwei Jahre in einem der beteiligten Länder zu einschlägigen Themen stattfinden. Die Kongresssprachen sind Englisch, Deutsch und Französisch. Das Koordiantionsgremium ist das RURALIA KOMITEE aus Vertretern der beteiligten Länder unter Vorsitz vom Präsidenten und dem exekutiven Komitee. Der erste Präsident des Verbandes war Jean-Marie Pesez (1929-1998). Seinen Namen trägt die Tagungsreihe heute.